REDAKTION

Hier erhalten sie eine kleine Auswahl von Geschichten und Fotoserien, die ich für Tageszeitungen, Foto-Agenturen und Magazine gemacht habe.

St. Katharinen bekommt eine neue Spitze

Hamburg, 7. Dezember 2009 +++ Pastorin Maren Trautmann vollzieht einen historischen Moment. Um Viertel nach drei am Nachmittag des sonnigen Dezembertages steht sie mit den Kupferschmieden der Firma Bade auf dem dem Baugerüst dass den 116,7 Meter hohen Turm der Hauptkirche St. Katharinen derzeit umgibt.

Nach der Erneuerung des Kupferdachs ist nun der Moment gekommen, in dem die Turmkugel auf die Spitze gesetzt wird. Zuvor werden aber noch zwei Kupferkapseln in die Kugel gelegt, die Zeitdokumente wie aktuelle Tageszeitungen, die Predigt von Hauptpastorin Ulrike Murmann, Urkunden der Handwerker und eine Spende der Volksbank Hamburg und weitere Utensilien enthält.

Kurz darauf ist es vollbracht, und die neue Kugel sitzt auf der neuen Edelstahlspitze.

In Anlehnung an Vorlagen aus dem 18. Jahrhundert wird die Kirche an ihrem höchsten Punkt zusätzlich zur bisherigen Turmkugel wieder mit Kreuz und Wetterfahne geziert. Die Hauptkirche St. Katharinen, 1250 erbaut, ist nach dem Leuchturm von Neuwerk – das älteste aufrecht stehende Bauwerk Hamburg und ist traditionell die Kirche der Seeleute.

Recht auf Stadt

 

Hamburg, 18.12.2009 *** Start der Demonstration war nach einer Kundgebung am Dammtorbahnhof um zirka 18:30 Uhr. Nach Angaben der Veranstalter nahmen 3.000 bis 4.000 Menschen an der Demonstration teil. Statt auf der von der Polizei ursprünglich festgelegten Route, nahm der Demonstatrationszug den Weg über Dammtor, Gänsemarkt, Johannes-Brahms-Platz, Feldstrasse, Neuer Kamp, Budapester Str. Simon-v.-Utrecht Str., Louise-Schröder-Str, Große Bergstrasse bis zum Frappant. Veranstalterseite hier.

Die Demonstration verlief friedlich. Vor dem Frappant gab es dem Vernehmen nach eine Ingewahrsamnahme.

Die Veranstaltung fand vor dem Hintergrund Entwicklungen um das Gängeviertel, beim Bernhard-Nocht-Quartier und der Diskussion um die Ansiedling des Möbelhauses IKEA in der Großen Bergstraße statt.

Der 2. Hamburger Friedenslauf

Spaß trotz Regen beim 2. Friedenslauf in Hamburg

Am Vormittag des 10. Juli 2009 fand in der Hamburger Innenstadt der 2. Hamburger Friedenslauf statt. 1.300 Schülerinnen und Schüler liefen unter der Schirmherrschaft des Dalai Lama insgesamt etwa 8000 km für den Frieden in der Welt. Und das trotz teilweise strömendem Regen. Initiiert wurde die Veranstaltung von der Friedensorganisationen pbi-Deutschland und dem Forum Ziviler Friedensdienst.

Die Kinder und Jugendlichen suchten sich Sponsoren – beispielsweise Eltern oder Großelten – die pro gelaufener Runde (á 600m) einen selbst bestimmten Betrag spendeten. Die Anzahl der gelaufenen Runden las sich an der Anzahl der Stempel auf den Armen und Gesichtern der Läufer ab. Das gespendete Geld kommt internationalen Friedensprojekten in Nepal und Mazedonien sowie dem pbi-Bildungsprojekt „Menschenrechte leben & lernen“ in Deutschland zugute. Bilder dazu gibt es entweder bei mir oder direkt bei www.pbideutschland.de.

*F*R*O*Z*E*N*

Stillstand: Packeis auf der Elbe bei Nacht

Schnell: Mit einem Kite-Drachen lässt sich ein Schlittschuhläufer über die Alster ziehen

Arktisch: Eisschollen schieben sich in Zeitlupe an den Landungsbrücken vorbei

Leck geschlagen: Die Schute ist sicher geflutet, so drückt das Eis den Rumpf nicht zusammen

Unsicher: Trotz Warnungen trauen sich die ersten Hamburger auf die zugefrorene Alster

Keine Sonnenschirme: Die Gastronomie erwartet das Alstervergnügen

Wer hätte das gedacht? Trotz – oder grade wegen – der Klimakatastrophe, ist der Norden vereist. Die Außenalster hat einen festen Eispanzer bekommen, Schlittschuhe sind fast ausverkauft und vielleicht gibt es ja doch ein Alstervergnügen. Die Hafenkapitäne sind nur zwischen den dicken Schollen auf der Elbe unterwegs, wenn sie es müssen. Dem Straßendienst geht das Salz aus ...

Dafür freuen sich viele Hamburger über den "echten Winter" seit Jahren, vor allem die Kindern können endlich wieder ihre Schlitten aus dem Keller holen.

Schanzenfest 2009

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Es ist jedes Jahr ein Ritual im Hamburger Stadtteil St. Pauli: Die Randale nach dem Schanzenfest. Wer dort welche Interessen verfolgt, ist meist nicht klar. Die Polizei wartet darauf, dass etwas passiert, die Randalierer reagieren ebenfalls auf jede Provokation. Und so entwickelt sich das Ende des Schanzenfestes regelmäßig zum Chaos. Im Laufe der Nacht wird die Situation dann zunehmend unübersichtlich und es kommt zu so undurchsichtigen Vorfällen wie vor der FC St. Pauli Fan-Kneipe "Jolly Roger". Bildergalerie zur Nacht von Samstag (4. Juli) auf Sonntag (5. Juli 2009). Fotos aus der Serie wurden in der "Hamburger Morgenpost" und im FC St.Pauli-Fanzine "Übersteiger". Zur vergrößerten Galerie geht's per Klick auf das Bild.

 

 

Aufträge

Wenn Ihnen eines der Themen zusagt, können Sie eine für Ihr Medium zugeschnittene Version bekommen. Es lohnt sich bei Interesse dabei immer, nachzufragen, ob nicht andere Schwerpunkte in der Geschichte gesetzt werden können. Beispielsweise kann die Geschichte über die Auszubildende im Flugkontrollzentrum verstärkt auf den Aspekt Flugsicherheit ausgeweitet werden.

Selbstverständlich erarbeite ich auch ganz neue Themen für Sie. Entweder als reine Fotoserie, nur Text oder beides in Kombination.